Re: RE: frage: was versteht man hier unter discotanz ??
Autor:
FrozT (90.186.207.---)
Datum: 15. December 2006 21:43
Bin durch suchen nach schönen Bildern fürn Desktop auf diesen Beitrag gestoßen, fragt nicht weiter, bitte. Ich selber muss dazu auch mal nen kleines Statement abgeben, da ich auch zu dieser Kategorie der rumhüpfer gehöre. Ich selber habe dazu aber ein ungefähr gleiches bis etwas anderes Bild wie es hier dargestellt wurde. Ich selber kann auch bei entsprechender Musik nicht still sitzen und es zwingt mich einfach mich dazu zu bewegen. Dass das nicht mit einem Walzer zu vergleichen ist, verstehe ich vollkommen, aber man muss sich auch mal überlegen, welche Musik beim Walzer läuft. Man kann ja auch gerne mal zu entspannter Minimal-Musik versuchen mit den klassichen Standardtänzen zu kommen. Das geht sicherlich daneben. Selbe sehe ich mich beim Tanzen aber auch mehr abgekapselt von der Welt ringsrum. Ich selbe verlier mich dann meistens in der Musik und lass sie nur noch durch meinen Körper fließen. Meistens schließ ich dabei sogar die Augen, damit dieses Erlebnis an Intensivität zu nimmt. Daher denke ich auch, dass mir niemand sagen brauch, dass ich nicht tanzen kann. Sicher ist das für andere nur herumgezappel oder herumgehoppse, aber dennoch kommt es auch, wie bei sovielen anderen Sachen, nicht darauf an, was andere dazu sagen. Zumal mir die Meinung von anderen Leuten mehr oder weniger egal ist, da viele es nicht beherschen diese konstruktiv rüber zu bringen. Wo ich eigentlich hinaus wollte ist doch, dass man sich doch fragen sollte, was schwieriger zu tanzen ist? Eine Abfolge von Schritten auswendig zu lernen oder sich gekonnt durch Improvisation durch die Disko zu begeben? Darüber lässt sich sicher streiten und ich will auch keinem, der das Tanzen richtig erlernt hat, seine Fähigkeiten abstreiten, aber dennoch sollte man mal überlegen, wie man mit vorschnellen Bemerkungen von sich umgeht. Wobei ich dem ganzen auch etwas wahres abgewöhnen muss. In der Disko gibt es sicherlich viele, die ein oder auch mehr Bier zuviel getrunken haben uns sich deshalb nicht koordinieren können. Oder andere, denen einfach der Rythmus im Blut fehlt. Ja vielleicht fehlt er sogar mir. Ich mein ich spuck hier große Töne und bin vielleicht selber nur einer dieser besagten Leute. Aber ich denke schon, dass ich mich dahingehend differenziere, dass ich mir wesentlich mehr dabei denke. Vor allem wenn man, wie ich, selber Musik macht. Man sieht dann auch einiges anders. Vor allem widerstrebt es mir, mich irgendwelchen Tanzregeln unter zuwerfen, wenn ich das nicht mal bei der Musik an sich erlebe. Zumal man sich doch von der Musik leiten sollte und nicht von irgendwelchen Choreographien. Wobei es dort auch eine Menge ansehnlicher und spektakulärer Sachen gibt.
Ach das könnt ich noch Seitenweise fortsetzen, aber ich belass es erstmal dabei und werd mal ab und zu hier wieder rein sehen. Mal sehen was darauf so erwidert wird. Vielleicht gibt es noch andere sehr Interessante Statements zu diesem Thema.
Greetings FrozT