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internationalisierung
Autor: aida (---.liwest.at)
Datum: 25. März 2004 14:02

Schaut man sich die Ergebnisse der Latein-Meisterschaft (Hauptgruppe) bei unseren deutschen Nachbarn an, ist unschwer festzustellen, daß unter den ersten 15 kaum mehr einheimische Paare zu finden sind. Diese Entwicklung ist ja auch in anderen Ländern gegeben, Spitzenpaare wechseln in letzter Zeit Partner bzw. Partnerinnen , aber auch die Nation, für die sie tanzen, wie die Hemden bzw. Blusen.
Auch für Österreich ist diese Entwicklung doch schon ziemlich deutlich zu beobachten.
Hinken wir da eigentlich nur anderen Sportarten bei uns nach? Siehe Prokops Handballerinnen oder "unsere" Schwimmtalente oder z.B. unsere Chinesenliga bei den TT-Klubs, vom Fußball ganz zu schweigen.
Ich möchte es einfach mal zur Diskussion stellen: Findet Ihr diese Entwicklungen gut ? Kann man davon profitieren - z.B. weil Vorbilder da sind - oder vergrault man nur die eigenen Nachwuchspaare, die ihre Felle davonschwimmen sehen?


RE: internationalisierung
Autor: verwirrt (---.28.11.wu-wien.teleweb.at)
Datum: 25. März 2004 14:51

a) wir haben diese Entwicklung im kleinen Maßstab schon auch bei uns: Velev-Bodocs (sehr österreichisch schon vom Namen her), die Dame von Brei, die Dame von Lupo etc.
b) Das Land,. für das man startet, wird in allen Sportarten immer belangloser. Die einzelnen Personen/Paare treten immer mehr in den Vordergrund, was ich prinzipiell als gut empfinde, so fern diese Paare als "Vorbilder" für die Nachwuchsbildung bzw. die Schaffung einer breiten Basis genutzt werden.
c) Ich denke, dass sich dies in der Zukunft noch verstärken könnte. Das neue Kadersystem, dass die Mitglieder im "International Team Autria" überproportional fördert, könnte auch ein Anreiz für ausländische Spitzenpaare sein, für Österreich zu starten, sofern man da neben Deutschland z.B. bestehen kann
d) Die Zukunft wird vermutlich so aussehen, dass die Verbände um die Spitzenpaare konkurrieren müssen, d.h. wer für wen startet. Der der am besiten bietet, kriegt das beste Paare, der der weniger bietet stellt für weniger gute Paare zumindest die Möglichkeit des Erreichens eines Meistertitels und der Teilnahme an einer WM in Aussicht.
e) Die Fähigkeiten eines Verbandes, ein echtes Spitzenpaar für sich zu gewinnen werden in erster Linie von den gebotenen Förderungen abhängen (entsprechende Paare müssen ja nicht in österreich leben oder starten) und in zweiter Linie(falls sie das doch tun) vom zur Verfügung stehenden Trainingsumfeld (Bsp: vorhandene Trainer und Trainingsmöglichkeiten, oder noch viel wichtiger: Vorhandensein von Paaren, denen man Stunden geben kann).
f) Die Konkurrenzfähigkeit eines Verbandes hängt somit davon ab, ob er genügend Mitglieder hat (also D bis A Klassenpaare), da nur dann finanzielle Möglichkeiten vorhanden sind, überhaupt brauchbare Förderungen zur Verfügung zu stellen.
g) Für die österreichischen Paare ändert sich nicht viel. Man mischt eben am internationalen Markt mit, muss - wie bisher auch -schauen, dass man was gscheites lernt, viel trainiert und mobil sein. Wenn man gut ist und das Umfeld in österreich nicht ausreichend, startet man dann evtl. z.B. für England (Kainz-Beesley).

RE: internationalisierung
Autor: FR (---.raiffeisen.at)
Datum: 26. März 2004 08:28

Und wo bleibt da der Patriotismus bei internationalen Wettkämpfen sein eigenes Land zu vertreten? In den Alpinen Wettbewerben würden einige Länder gerne unserer Skifahrer für sich starten lassen. Wie hart der Wettkampf bei WM oder Olympia ist, wenn nur 4 starten dürfen, ist klar. Der Konkurenzkampf ist enorm, daher haben wir ja auch so ein Spitzenteam. Und dass der Wechsel für ein anderes Land zu starten nicht so einfach ist, hat die Causa Goldberger gezeigt. Ausser negativer Kritik hat es ihm nicht wirklich viel gebracht.
Und ich glaube weiters, es ist einem Hermann Maier nicht egal welche Nationalhymne gespielt wird, wenn er auf dem Siegerstockerl steht.
Bei einer internationalen Paarung muss man sich halt entscheiden für welches Land man startet.
Was mich nur interessieren würde: Was ich so mitbekommen habe hätten Velev/Bodocs, da sie nicht Österreichische Staatsbürger sind den Staatsmeistertitel, auch wenn sie das Turnier gewonnen hätten, nicht erhalten? Wäre das wirklich so? Dann stellt sich mir die Frage:
Warum, lässt man sie dann an der Staatsmeisterschaft mittanzen? Das wäre doch äußerst unfair, wenn sie gewonnen hätten, und den Titel nicht bekämen, oder haben sie es genau aus diesem Grund nicht? Das wär noch unfairer! Ich finde, das sollte schon im Vorfeld geregelt werden. Es wäre ja andererseits auch eigenartig , wenn der zweitplatzierte den Staatsmeister stellt.

RE: internationalisierung
Autor: Oliver R. (---.dipool.highway.telekom.at)
Datum: 26. März 2004 23:47

@ FR

Also ich denke die Frage mit der Nationalität haben wir schon lang und breit abgehandelt, vielleicht solltest du dir das mal durchlesen, war irgendwann im Herbst....

RE: internationalisierung
Autor: Interessent (---.liwest.at)
Datum: 27. März 2004 04:00

Wie sollte ein Nicht-Österreicher Österreichischer Staatsmeister werden ?????

RE: internationalisierung
Autor: meine meinung (62.47.74.---)
Datum: 29. März 2004 08:53

an FR:

ja, es stimmt, Vladi und Gabi könnten den Titel Ö Staatsmeister nicht tragen, allerdings die Meisterschaft durchaus gewinnen. Sie sind dann eben die Sieger der STM, allerdings nicht Staatsmeister. Ob die beiden heuer deswegen nicht gewonnen haben, glaube ich nicht. OK, es war nicht Florians und Manus bester Tag, aber so schlecht waren sie auch wieder nicht, wie sie teilweise hingestellt werden. Es ist schon ok, dass es so ausgegangen ist. Einerseits für den Flo, somit weiß er, dass ihm jemand auf die Pelle rückt und andererseits für den Vladi, der für die kommende Saison noch intensiver tanzen wird und alles daran setzen wird um den Flo zu schlagen. Was wollen wir mehr. Spannung im ö. Tanzsport. Das hats ja eh schon lange nicht mehr gegeben.

Bzgl. Titelvergabe: Kann schon sein, dass es unfair ist oder auch nicht. Eins steht auf jeden Fall fest. Vladi weiß das im Vorhinein, dass er nie ö. Staatsmeister sein kann. Keiner darf sich aufregen und wenns ihm selbst nicht passt, dann muss ER eben vorher schon die Staatsbürgerschaft regeln. Nicht der ÖTSV oder sonst wer anderes. Da geb ich "Interessent " recht, indem er schreibt, dass ein Nicht-Österreicher auch nicht Staatsmeister werden darf. So meine Meinung.

LG

RE: internationalisierung
Autor: FR (---.raiffeisen.at)
Datum: 29. März 2004 12:33

Ist schon klar, dass ein Nicht-Österreicher, oder besser gesagt; ein nicht österreisches Paar, auch keinen Staatsmeistertitel tragen darf, das ist mir schon bewusst.
Ich möcht jetzt auch nicht darauf hinaus, dass das Ergebnis der Staats in Ordnung geht, sondern stellt euch nur mal vor, dass die Staatsmeisterschaft, egal ob Standard oder Latein, ein Nicht-Österreicher gewinnt, und der Zweitplatzierte erhält dann den Titel.
Würden das die WRs überhaupt zulassen? Oder besser gefragt: ist so ein Fall schon mal vorgekommen?
Wenn Mann Österreicher ist, siehe Mayer/Siilak dann ist das offensichtlich kein Problem. Verhält es sich anders herum genau so? zB Slon/Friedl

RE: internationalisierung
Autor: meine meinung (62.47.74.---)
Datum: 29. März 2004 12:52

Ich kann mich jetzt auch täuschen, aber ich glaube es muss nur ein Teil des Paares die Staatsbürgerschaft haben. Dh. bei Slon/Friedl kein Problem, da die Friedl ja Österreicherin ist. Ich glaube zumind., dass die Regelung so ist.

an FR noch: du schreibst nun, dass dir das mit der Staatsmeister-Regelung klar ist, warum fragst du dann einen thread vorher?

LG

RE: internationalisierung
Autor: FR (---.raiffeisen.at)
Datum: 29. März 2004 13:39

Hast Recht, war äußerst schlecht formuliert

RE: internationalisierung
Autor: meine meinung (62.47.74.---)
Datum: 29. März 2004 14:11

naja, wenn wir sonst keine troubles haben, ist ja eh alles roger.

RE: internationalisierung
Autor: aida (---.liwest.at)
Datum: 29. März 2004 14:33

Eigentlich geht die Diskussion an der von mir gestellten Frage vorbei - mir ging es nicht darum, ob jetzt einer Staatsmeister sein kann oder nicht bzw.eben diesen Titel hat, sondern um die Frage , wies mit eigenen Nachwuchspaaren ausschauen wird. Da scheint mir die Meinung von ' verwirrt ' interessant : Geht man davon aus, daß das International Team Austria praktisch die Förderungen erhält und die anderen wenig bis nichts, wird dieser oberste Kader auch Anziehungspunkt für ausländische Tänzer sein. Aber ist das auch tatsächlich so? Wer weiß eigentlich , wie diese Förderungen konkret ausschauen ? Können wir da überhaupt international mithalten oder wird da einiges überschätzt?


RE: internationalisierung
Autor: meine meinung (62.47.74.---)
Datum: 29. März 2004 15:48

Deine Fragen verwirren doch ehrlich gesagt. Klar wird dieses Förderungsmodel für ausländische Paar auch interessant sein, nur versteh ich nicht, was da alle für eine Panik haben. Ein jeder hat die Chance in diesen Kader zu kommen. Dei "Teilnehmerzahl" ist ja nicht begrenzt. Also wenn du in den Kader kommen willst, musst eben noch mehr trainieren (wenn du eh nicht schon drin bist), und sehen, dass du weiter nach vorne kommst. Was spielen da die ausländischen Paare für eine Rolle? Die könnten dir wohl eine Plazierung wegnehmen. Schitt, musst du eben besser werden. Ich denke, das soll ein Ansporn für uns alle sein. Lasst euch doch nicht immer von den Ausländer so beeinflussen. Unschlagbar sind die alle nicht. Was machen die besser als wir?!? Wahrscheinlich mehr und intensiver trainieren. Also dann, nun wissen wir, was wir zu tun haben.

FG

RE: internationalisierung
Autor: soso (---.117.11.vie.surfer.at)
Datum: 29. März 2004 18:03

ad FR:
warum wollen da ein paar von euch schon wieder iregendeine politik hineininterpretieren? würden die wertungsrichter zu lassen, dass ein ausländisches paar die staats gewinnt? entschuldige FR aber was soll der blödsinn. nur zu deiner information: die wertungen der österr. WR in der samba - 3x der 1. platz für velev . und insgesamt hatten 2 der 3 österr. WR velev vor gschaider.
weiters denke ich dass es den ausländischen WR scheiß egal ist wer in österr. die staats gewinnt.
mfg

RE: internationalisierung
Autor: FR (---.raiffeisen.at)
Datum: 30. März 2004 08:27

So soll es ja auch sein, wenn er besser war, gehört er auf Platz 1 gewertet, versteh mich bitte nicht falsch
Das ist gut so, wenn die WR auch so denken und sich das auch trauen zu werten.

RE: internationalisierung
Autor: meine meinung (62.47.74.---)
Datum: 30. März 2004 09:53

na dann hauts wirklich mit der formulierung nicht ganz hin. nichts für ungut.

lg

RE: internationalisierung
Autor: FR (---.raiffeisen.at)
Datum: 30. März 2004 10:14

offensichtlich *g*


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